ChangeReport 03/2009
Vor Kurzem besuchte ich eine Messe, auf der sich ca. 20 Hersteller der gängigsten Tools zur Prozessmodellierung und -optimierung präsentierten.
Allesamt sehr leistungsfähig, stellen die Software-Schmieden ihre Produkte von der Dokumentation bis hin zur Automatisierung von Standard-Aktivitäten vor. Ich fühle mich an die Zeiten des "Neuen Marktes" erinnert, als Prozessoptimierung mit den "Templates" des jeweiligen Herstellers quasi wie von allein funktionieren sollte - lediglich eine Frage der technischen Implementierung ... Sind genau diese "Erfolgsunternehmen" heute noch am Markt? ... und ihre Kunden?
Auf vereinzelte Nachfragen hin - offensichtlich von umsetzungsorientierten statt technikinteressierten Teilnehmern - empfehlen einige der Referenten vage, die Akteure in den Fachbereichen möglichst "auch abzuholen", um BPM in der Organisation zu verbreiten. Dafür seien dann ja die Prozess-Coaches und Business-Analysten in den Unternehmen zuständig.
Wie der Nutzen, der ROI, realisiert wird, lassen die IT-Dienstleister überwiegend im Dunkeln.
Entscheidende Fragestellungen bleiben unbeantwortet, wie z. B.:
Der komplementäre Change-Ansatz und eine notwendige neue strategische Ausrichtung der IT- und weiterer Servicebereiche im Unternehmen hin zum mehrwertorientierten "Business-Partner" werden aktuell lebendig in Expertenkreisen diskutiert. Gemeint ist die Integration sowohl von Fach- und Prozess-Know-How als auch den harten und weichen Faktoren in einem Change-Konzept.
Ein lebendiger, mitarbeiterorientierter Veränderungsprozess zur Einführung von BPM wird unserer Erfahrung nach zum Erfolgsprozess durch:
Weiterführende Links:
Integriertes Ausbildungsprogramm zum Prozessberater http://www.change-partner.de/prozessberater_integriert.htm
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