Bild: Logo ChangePartner AG ChangeReport 01/2009
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Social Business statt Charity

„Vermögen” ist viel mehr als Besitz und Geld. Zum Beispiel die Möglichkeit und Fähigkeit der Anwendung von Wissen. Bislang kommt das Know-how unserer Ausbildungsleistungen überwiegend in Industrieunternehmen der unterschiedlichsten Branchen erfolgreich zur Geltung.

Wie aber – so fragten wir uns – können wir als ChangePartner mit unserem Wissen einen größeren Beitrag zur Entwicklung unserer Gesellschaft leisten?
Vorbild war uns da auch Prof. M. Yunus (Gründer der Greemin-Bank in Indien und Friedensnobelpreisträger 2006) mit seinem Gedanken, durch „Social Business” zu einer materiell wie immateriell reicheren Welt zu gelangen. Deshalb unterstützt ChangePartner diese Idee einer ökosozialen Marktwirtschaft, die endlich ganz konkrete weltweit funktionierende Wege aus der Krise aufzeigt auf 2 Weisen:

  1. Durch unsere Mitgliedschaft im BWA (Bundesverband für Wirtschaftsförderung und Außenwirtschaft), dessen Führung u. a. aus führenden Mitgliedern des Club of Rome besteht. Der BWA fördert viele Initiativen und Projekte, die in diese Zeit passen und uns „Sinn” machen. Prof. M. Yunus steht beispielsweise in engem Kontakt mit dem BWA; beide unterstützen u. a. gemeinsam den so genannten Global Marshall Plan (www.globalmarshallplan.org) – d. h. konkrete Initiativen – statt Lobbyarbeit als oberstes Ziel.
  2. Durch konkrete lokale Initiativen: Die ChangePartner stifteten entsprechend ihrem Grundprinzip, „Hilfe-zur-Selbsthilfe” zu bieten, in jeder der halbjährlich durchgeführten 20-tägigen Gesamtausbildung zum Change-Manager einen kostenlosen Platz inkl. aller Nebenkosten für non-profit-Organisationen mit der Idee, dass gerade solche Organisationen immer wieder vor Veränderungen stehen und von unserem Change-Know-how profitieren könnten.

Für den ersten Platz fanden wir eine Führungskraft der Diakonie Stetten, die eine neue Organisationseinheit aufbaut, um die Leistungen der vielen ehrenamtlich tätigen Helfer zu koordinieren. Die Diakonie Stetten betreibt mehrere große Einrichtungen für Blinde und alte Menschen und ist in Baden-Württemberg einer der großen Träger von sozialen Hilfsleistungen.

Steffen Wilhelm schrieb uns nach dem ersten Modul: „... das erste Modul dieser Ausbildung wirkt schon an verschiedenen Stellen, persönlich und im Kontakt mit anderen. Diverse Leute durften schon an meiner Begeisterung teilhaben.”

In jedem der neu startenden Ausbildungsreihen zum Change-Manager wollen wir auch weiterhin einen Platz für non-profit-Organisationen reservieren.

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